Die 70er Jahre – eine aufregende Zeit

Die sechziger und siebziger Jahre hatten es in sich, hier einige Stichworte:  

willy-brand-birgit-grasse

Angst vor Krieg
-Der Vietnam- und der israelische 6-Tage-Krieg
-Bombenanschläge und Überfälle der ETA und der RAF
-Flugzeugentführungen der Palästinenser
-Der Kalte Krieg
-Die deutsche Teilung und der Schießbefehl
-Verfolgung freidenkender Menschen
-Niederschlagung des “Prager Frühlings“
-Aufrüstung mit Pershing II-Raketen
-Nato-Doppelbeschluss
-Massendemonstrationen
-Die 68er

Die bundesdeutsche Gesellschaft war gespalten und orientierungslos, die politischen, nationalen  und internationalen Fronten blieben verhärtet, die Gespräche waren zwischen Ost und West sind eingefroren, es herrschte absolutes Misstrauen.

Die Geste,  die Versöhnung einläutet

Es war der frühere Bundeskanzler und spätere Friedensnobelpreisträger Willy Brandt, der mit seiner Geste den „Knoten“ von Hass und Abgrenzung durchschlug:

-Der Kniefall von Warschau als Zeichen gegen Rache und als Bitte für Versöhnung und für Entschuldigung
-Der Aufbruch zu Vertrauen und Verständigung
-Ein Zeichen für neues Denken und einen anderen Umgang mit den Staaten Osteuropas
-Der Beginn eines Dialogs für Zusammenarbeit

 Die Geste die Frieden sichert 

Die Geste die nachhaltig die politische Geschichte veränderte und das mit positiven Folgen:

-Fast 75 Jahre Frieden in West-Europa, so lange wie nie zuvor
-Der Beginn einer neuen Ostpolitik
-Abbau vieler Vorbehalte und Versöhnung
-Durchlässigkeit des Eisernen Vorhangs
-Einzug der Menschenrechte in vielen osteuropäischen Staaten
-Zerfall der früheren Sowjetunion in Einzelrepubliken
-Abrüstungsverhandlungen
-Gespräche und Vereinbarungen

 Das Ziel Arbeit der Stiftung

Dass eine Geste so viel Gutes bewirken kann, soll in der Erinnerung aller Menschen:

-Wachhalten des Ereignisses in allen Bevölkerungsschichten
-Deutlich machen, dass diese Geste ein Signal gegen Aggression, Gewalt und Waffen ist
-Darauf hinwirken, dass diese Geste als Vorbild für andere Regionen dieser Erde dient, in denen Krieg und Menschenverachtung noch an der Tagesordnung sind.

Die Arbeit der Stiftung

Die Satzung der Stiftung zum 7. Dezember 1970 sieht unterschiedliche Veranstaltungen vor.

-Jährliches Kirchenkonzert mit Rahmenprogramm in einer der vier Lübecker Altstadtkirchen
-Veranstaltungen und unterschiedliche Aktionen, die die internationalen Gesinnung unter Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und der Völkerverständigung sowie der Kunst und Kultur fördern..

Der Stifter

Die Stiftungsgründung durch den Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Rolf Grasse:

-Geboren am 18.03.1949
-Gestorben am 11.03.2016.
-Stiftungskapital 1 Millionen €. Der Kapitalerlös und die Spenden finanzieren die Stiftung.
– Sein Kampf gegen die ewig Gestrigen
-Der Wunsch nach Frieden durch Versöhnung
-Seine Überzeugung, dass eine Geste die Welt verändern und nachhaltig Frieden schaffen kann miterlebt,

 Spendenkonto

Unterstützen Sie uns als diejenigen, die immer wieder deutlich machen werden, dass eine Geste besser ist, als Intoleranz, Hass, Ablehnung und Krieg. Eine Spendenbescheinigung kann ausgestellt werden. Sie kann einen Dialog befördern.

(rap)


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*