Großer Auktionserfolg

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Eine Auktion der besonderen Art. Wer nicht dabei war, hat eine Menge verpasst. Aber das ist nicht ganz so schlimm. Man kann noch das eine und andere Exponat im GalerieCafé „DreasStuv“ erwerben. Hier folgt ein kleiner Bericht.

„Wer bietet mehr als 66,66 Euro“, hört man den Auktionator Gerd Rapior, „ – nein, dann zum ersten, zum zweiten und Dritten“. Der Hammer schlägt auf den Tisch, das Bild von Peter Pfennig hat den Besitzer gewechselt. Vorher trieben die interessierten Gäste  mit ihren Geboten den Preis in die Höhe. Es ging bis zum Schluss um Cents. „Ich hätte nicht gedacht, dass diese Idee so gut angenommen werden würde“ freut sich die Chefin vom Galeriecafé „DreasStuv“ . Die Stimmung sei grandios gewesen, man habe selten so gelacht und soviel Spaß gehabt, meint zum Abschluss der Veranstaltung Andrea Plennis. 30 Exponate von Lübecker Künstlern kamen in die Kunstauktion der besonderen Art unter den Hammer, darunter Werke von Gritta Muhtz, Renate Beulcke, Sybille Benedict-Rux und  Ariane König.

Schon vor Beginn der Veranstaltung bevölkerten Kunstfreunde, Künstler und Menschen, die einfach nur Freude an schönen Dingen haben, das Galeriecafé in der Aegidienstraße und schauten sich neugierig die ausgestellten Versteigerungsobjekte an. Klar, Viele  wollten schon vorher für sich selbst eine Vorauswahl treffen. Andrea Plennis und die Künstlerin Anabell Stellmacher hatten die Idee für dieses Event der besonderen Art. Sie baten vor einigen Wochen Lübecker Künstler ihre Ateliers und Kunstdsc09881werkstätten zu durchstöbern und Bilder, Kunsthandwerk oder Skulpturen für die Auktion zu stiften. „Unser Café besuchen viele Künstler und es war nicht schwer, sie für diese Idee zu begeistern“, freute sich Andrea Plennis. Denn der Erlös der Versteigerung soll die „Stiftung zum 7. Dezember 1970“ unterstützen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den legendären Kniefall des früheren Bundeskanzlers Willy Brandt vor dem Mahnmal des Warschauer Ghettos in Erinnerung zu halten. Der Stiftungsgründer Rolf Grasse sah in dieser Geste der Ent

schuldigung und Versöhnung eine wichtige Grundlage dafür, dass der Frieden in Europa so lange angehalten hat. „Wir sind von der Idee begeistert und stolz, dass uns die Erlöse gespendet werden“, sagt die Stiftungsratsvorsitzende Birgit Grasse. Bei Kaffee, selbstgebackenem Kuchen, Wein und der experimentellen Musik des Cellisten Daniel Sorour wurde anschließend der Erfolg ausgieimg_5001big gefeiert. Eine Fortsetzung soll folgen.

Fotos: (von links nach rechts)
Birgit Grasse, Andrea Plennis, Gerd Rapior, Daniel Sorour in Dreas Stuv
Birgit Grasse, Andrea Plennis, Gerd Rapior, Daniel Sorour in Dreas Stuv
Gerd Rapior, Andrea Plennis, Birgit Grasse vor Dreas Stuv
Birgit Grasse und Gerd Rapior versteigern gerade erfolgreich die Skulptur „Ideale“ von Elfi Ganteför

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